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In 40 -
75 Sitzungen durchgeführte mittelfristige, tiefergehende
Psychotherapie-Methode, die sich auf die Verarbeitung und Veränderung
der früheren (kindlichen) Erlebnisse und psychischen Strukturen
konzentriert, die in der Gegenwart noch wirksam sind, aktuelle
Verhaltensweisen ungünstig beeinflussen und zu psychischen sowie körperlichen
Symptombildungen führen.
Tiefenpsychologische
(vergangenheitsorientierte) Betrachtungen spielen in dieser Form der
Psychotherapie eine sehr wichtige Rolle, um die Entstehung der
Problematik besser zu verstehen. Die Bewusstwerdung bis jetzt
unbewusster Gefühlsstrukturen, die früher sinnvoll waren, heute aber
eher hinderlich sind, deren Bearbeitung und Umwandlung in sinnvollere,
erwachsenere Einstellungen und psychische "Programme" stehen
im Mittelpunkt dieser Psychotherapie-Methode. Das therapeutische
"Arbeitsbündnis" spielt hierbei eine zentrale Rolle.
Dementsprechend sind die therapeutischen Hinweise und Interventionen des
Therapeuten zunächst eher indirekt, stützend, verständnisvoll, in späteren
Phasen der tiefenpsychologisch orientierten Psychotherapie aktiver,
gestaltender und lösungsorientierter. Tiefenpsychologisch orientierte
Psychotherapie setzt ebenfalls die aktive, mutige Mitarbeit der Patienten voraus. In einem solchen längeren, aktiven und umfassenden
therapeutischen Arbeitsbündnis ist die tiefenpsychologisch orientierte
Psychotherapie eine nachhaltig wirksame Therapieform, die die Entwicklung
der Klienten fördert und psychische (psychosomatische) Symptome auflöst.
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