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Therapie und Behandlung der Depression |
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Depressionen
sind häufige auftretende und psychotherapeutisch behandelbare psychische Störungen. Symptomatik der Depression Hauptsymptome
Zusatzsymptome
Körperliche
Symptome Risikofaktoren
Geschlecht:
Lebensalter:
Soziale Faktoren: Psychosoziale
Belastungen: Familiäre Belastung:
Prinzipien der psychotherapeutischen Behandlung Die psychotherapeutische Behandlung von depressiven Erkrankungen kann nur durch fachspezifisch ausgebildete Psychotherapeuten sachgerecht erfolgen, die das gesamte Spektrum depressiver Erkrankungen kennen. Die Möglichkeit einer begleitenden Behandlung durch Antidepressiva sollte immer kritisch erwogen werden. Verlauf und Prognose
Bis zwei Drittel der
Patienten werden im Verlauf der Behandlung so weit gebessert, dass
sie wieder ihre gewohnte Leistungsfähigkeit besitzen und das alte
Selbst hervortritt, wobei einzelne Beschwerden weiter bestehen können. Behandlungsprinzipien in der akuten PhaseEinerseits wird die Depression als eine häufig wiederkehrende, z. T. chronische Erkrankung angesehen, zum anderen treten depressive Episoden häufig akut und mit großer Intensität auf. Psychotherapeutische Strategien sollten sich an diesen Gegebenheiten orientieren. Im Vordergrund steht die Herstellung einer guten und tragfähigen therapeutischen Beziehung zum Patienten, die auf Vertrauen und Zusammenarbeit beruht. Dem vordringlichen Ziel der Entlastung des Patienten dient nach einer genauen Erfassung der Symptomatik und der Lebensumstände die angemessene Information über das Krankheitsbild. Weiterhin gehört zur Therapie die Klärung des sozialen und familiären Netzwerkes des Patienten sowie ggf. die Einbeziehung mitbehandelnder Ärzte und die Klärung der Notwendigkeit der Einbeziehung von Angehörigen. Wesentlicher Bestandteil der Anfangsphase ist auch die Festlegung möglichst klarer Therapieziele.
Tiefenpsychologisch fundierte) und analytische Psychotherapie in der Therapie der Depression Tiefenpsychologische
und analytische Psychotherapien gehen davon aus, dass depressive
Symptome, verbunden mit typischen Persönlichkeitsproblemen,
auf dem Boden unbewusster oder nur teilweise bewusster innerer
Konflikte entstehen. Diese führen konfliktbehafteten Beziehungsmustern mit nahestehenden Personen und im Moment von
Verlust, Versagungs- oder Enttäuschungserlebnissen zum
depressiv-hilflosen Zusammenbruch.
Kurze und
mittellange tiefenpsychologische Psychotherapien
Kürzer angelegte tiefenpsychologische Psychotherapien zentrieren auf die
Bearbeitung aktueller Konflikte und bearbeiten insbesondere deren
Manifestation in den persönlichen und sozialen Bezügen der
Betroffenen. Dies meint insbesondere die Klärung der spezifischen
Verarbeitung der depressiven Verletzbarkeit (wie z.B.
selbstzerstörende Verarbeitung, aggressive
Hemmung, Selbstbeschuldigung). Zum Einsatz kommen unterstützende
Interventionen, Förderung
des Arbeitsbündnisses mit dem Ziel, dem Patienten bei der Überwindung
seiner Depression zu helfen, Vermittlung von Hoffnung aber
auch Klärungen,
Konfrontationen und Deutungen. Die Aktualisierung von belastenden Lebenserfahrungen und deren Reflexion
gehört zum festen Bestandteil der Psychotherapie von Depressionen. Interpersonelle Therapie
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